Begrenzungen und Möglichkeiten

Die ‚Corona‘ ist ein Modell von Tomoko Fuse aus einem alten Buch.

Ich freue mich immer sehr zu hören, dass sich Falterinnen in kleinen Gruppen irgendwo in einem Kaffee, auf einer Terrasse oder in einem Wohnzimmer treffen, um ein paar Falten zu legen. Es berührt mich zu sehen, was aus meinem ganz persönlichen, eigennützigen Projekt geworden ist.

Wie dem Kapitel ‚Termine Bern’ zu entnehmen ist, mussten wir aus aktuellem Anlass die physischen Treffen in Bern wieder sistieren.

Um dranzubleiben, immer wieder Inspiration und Motivation zu erhalten und um uns hin und wieder virtuell zu sehen, habe ich noch ein paar Zoomtermine ins entsprechende Kapitel eingeschoben.

Da es doch sehr anstrengend ist, sich einen ganzen Abend Vor dem Bildschirm zu konzentrieren, haben sich die kürzeren Sequenzen gut bewährt: wir beginnen um 19 Uhr mit einem kleinen, feinen Objekt und falten dann +/- eine Stunde. Wer mag, bleibt noch etwas, entweder zum Weiterfalten oder auch zum Austauschen, zum Erzählen oder einfach, um dabei zu sein.

Die Dynamik am Bildschirm ist eine andere: ich schätze an den physischen Treffen, dass alle etwas zeigen können und dass das auch so geschieht – am Bildschirm braucht es ein ganzkleinwenig mehr Vorbereitung, um etwas anzuleiten. Aber der Aufwand darf auch nicht überschätzt werden: eigentlich reicht ein Smartphone mit der zoom-App und ein Ständer bzw. eine improvisierte Installation, mit der der Arbeitstisch im Aufnahmefokus zu sehen ist. Das ist alles. (Ideal ist ein zweites Gerät mit einem etwas grösseren Bildschirm, um auch zu sehen, wie die Teilnehmerinnen voran kommen – das ist aber keine Voraussetzung).

Es wäre schön – und man lernt auch viel dabei – wenn wir uns im Zeigen etwas abwechseln könnten. Aber es muss sich niemand unter Druck gesetzt fühlen: einfach mitmachen ist auch sehr schön!

Wer Lust bekommen hat, das auszuprobieren, darf sich gern melden!

Ich freue mich auf den weiteren Austausch. Auch wer neu ins zoomfalten einsteigen möchte, darf sich gern melden.

Herzlich auf ein Wiederfalten

Christiane Grimm-Angelrath

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Falten falten

Wer faltet, hat Glück!

Wie schön es doch ist, sich dem Kribbeln in den Fingern zu ergeben und an einem neu entdeckten Modell zu pröbeln, bis das richtige Papier gefunden, der Dreh raus und das Modell geglückt ist!

Ich bin keine Tierlifalterin. Trotzdem kann mich ein Mobile mit vielen Fischen, eins in Karussellform mit Pferdchen oder ein Zoo mit stilisierten Löwen und Giraffen in Entzücken versetzen. So habe ich unterdessen einige Tiere im Repertoire, die ich immer wieder gern falte: das Pferdchen, das Huhn und das Schaf von Leyla Torres; der Kussfisch mit den dicken, beweglichen Lippen; die Eule von Schoko Aoyagi und ein paar andere.

Momentan sieht es so aus, dass wir ab August unsere Treffen wiederum physisch abhalten können. Die Termine im Atelierraum bei Haupt in Bern sind reserviert, ihr findet sie unter ‚Termine Bern‘. Auch die Daten der Thuner-Treffen sind aufgeschaltet.

Die Zoomtreffen in den letzten Monaten haben mir wider Erwarten Aspekte aufgezeigt, die mich begeistern: der Reiseweg entfällt, einzelne Schritte können sehr genau gezeigt und erklärt werden, die Eigenverantwortung der Mitfaltenden ist Voraussetzung. Da ich nun einige Erfahrungen damit sammeln konnte, würde ich gern ab und zu mit jenen, die Lust dazu verspüren, damit weiterfalten: ich stelle mir vor, dass sich kleine Tierfaltungen gut eignen und auch Spass machen würden. Anfangen möchte ich damit am 25. Juni, ab 19 Uhr für etwa eine Stunde, Anmeldung wie gewohnt bis zum Abend davor.

Weiter habe ich ein paar Sommerworkshops geplant, die Daten und Themen sind in der entsprechenden Rubrik zu finden.

Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt, ich freue mich auf jede Variante!

Vielfältige Grüsse, Christiane Grimm-Angelrath

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Zoomfalten

Was man tut, darin wird man besser….

Das zweite Treffen auf zoom war für mich technisch weit weniger aufwändig als das erste, wo ich mir selber meine Aufnahme-Installation in die Quere gestellt hatte. Dass Eva Maria wieder den zoom-Link einrichtete und die Falterinnen unterstützte, wenn mit Bild oder Ton etwas noch nicht klappen wollte bestätigt mir, dass man gemeinsam auch etwas erreichen kann, wozu man selber nicht in der Lage wäre.

Die Erfahrung, manchmal das vertraute Gefühl zu haben, die Falterinnen seien bei mir zu Besuch, hat mich überrascht und auch sehr zufrieden gemacht. Es war auch gut möglich, einander bei den kniffligen Stellen zu unterstützen.

Das rechteckige Schachteli aus einem 1:2 Rechteck ist von Tomoko Fuse, aus dem zweiten Band ihrer Schachtel-Trilogie. Die Schale habe ich in einem schon etwas älteren Buch von Makoto Yamaguchi gefunden.

Voraussichtlich wird auch das April-Treffen nochmals in dieser Art stattfinden. Ich hoffe aber sehr, dass dann irgendwann wieder ein physisches Treffen möglich sein wird!

Bleibt so gesund wie möglich, faltet fröhlich weiter und seid herzlich gegrüsst

Christiane Grimm-Angelrath

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Origamifreude?

An Origami liebe ich besonders, dass es dazu fast nichts braucht: eigentlich nur ein Blatt Papier. Gut, eine Idee braucht es auch, eine Arbeitsfläche ist praktisch. Manchmal behaupte ich, immer und überall falten zu können.

Ganz besonders liebe ich an Origami, eine spannende Tätigkeit mit anderen teilen zu können. Ein gemeinsames Thema weiterentwickeln oder während altbekannten Faltungen die Gedanken und Gespräche schweifen zu lassen.

Bis vor einem knappen Jahr waren wir uns gewohnt, zu falten wie und wo wir wollten: unterwegs, daheim, allein, zu zweit, in einer Gruppe, an einem Treffen – und der Gedanke wäre absurd gewesen, dass sich dies jemals ändern könnte.

Heute ist das anders: Wir haben uns daran gewöhnt, dass Events abgesagt werden, dass wir uns bei der Planung Alternativen ausdenken müssen und uns an Regeln halten, die ausserhalb unseres Einflussbereiches gemacht werden.

Schön ist das nicht. Ich bin gewohnt, als Individuum Entscheidungen zu treffen, zu agieren und zu reagieren, wie ich es für richtig und gut halte. Aber meine Erfahrung zeigt: Ich werde kreativer; ich werde mutiger; ich bin bereit, Grenzen auszuweiten, die ich vorher als unverrückbar angesehen habe. – Und dabei stellt sich manchmal ein Gefühl ein von Befriedigung, vielleicht sogar einwenig Stolz. Es öffnen sich Perspektiven, wo zeitweise nur Begrenzungen spürbar waren; es gibt Möglichkeiten, die ich früher nie in Betracht gezogen hätte.

Für einen Workshop, den ich Anfang Dezember noch durchführen durfte, habe ich mir ein Konzept überlegt, das mir mehr Distanz zu den Teilnehmenden ermöglicht. Der Ansatz hat sich bewährt, ich werde daran weiterarbeiten.

An Stelle eines abgesagten kleinen Treffens in Deutschland konnten wir kurz vor Weihnachten per zoom zwei Stunden falten. Ich als computertechnisch eher mässig begeisterte und begabte Person habe erlebt, wie schön es ist, Freundschaften auf diesem Weg fortzuführen und gemeinsam ein vorher unbekanntes Modell zu falten.

Es ist nicht dasselbe. Es ist neu. Es ist anders.

Aber es funktioniert.

Wie es mit einfachfalten in Bern weitergeht, weiss ich momentan nicht. Angedacht ist ein Zoomtreffen, das ich aber technisch nicht selber einrichten kann.

Weiterhin ist es möglich, sich zu zweit privat zu treffen. Es ist möglich, die eigene Origamibibliothek nach neuen, ansprechenden Modellen zu durchforsten. Es ist möglich, den Kontakt untereinander telefonisch, per Post oder elektronisch zu halten.

Und es ist möglich, sich daran zu freuen wenn etwas gelingt, woran man vorher nie gedacht hätte!

Origami ist für mich längst zu einer Metapher fürs Leben geworden. Deshalb nehme ich das nächste Blatt und falte weiter.

Herzlich

Christiane Grimm-Angelrath

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Einfachfalten und Corona

Liebe Tag- und Nachtfalterinnen

Der Bundesrat hat heute über die verschärften Einschränkungen informiert. Schweren Herzens muss ich eingestehen, dass wir den geforderten Abstand im Raum nicht einhalten können.
Ich habe mich sehr gefreut darüber, dass wir unsere Falten im Sommer und Herbst doch noch gemeinsam legen konnten und dass sich – so weit mir bekannt ist – auch niemand angesteckt hat.
So bleibt uns nichts anderes, als daheim weiterzufalten und uns vielleicht ganz vorsichtig in allerkleinsten Grüppli mit allen geltenden Sicherheitsmassnahmen zu treffen.

So habe ich vorläufig die Termine von November und Dezember gestrichen und hoffe, dass wir uns irgendwann im nächsten Jahr wieder im gewohnten Rahmen treffen können.

Bis dann, vielfältige Grüsse
Christiane

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Ja, es geht weiter!

Die Faltereien im Juni in zwei kleinen Grüppli waren zwar anders als sonst, aber auch wunderbar und motivierend! Mich hat es sehr dankbar gemacht zu erleben, wie flexibel und anpassungsfähig unsere Gruppe ist.

Es ist keine Option, weiterhin in zwei Gruppen zu falten und somit wird es uns nicht möglich sein, die notwendige Distanz einzuhalten. Allmählich gewöhnen wir uns alle daran, eine Schutzmaske dabei zu haben und sie auch zu tragen. Somit wird es unserem Zusammensein keinen Abbruch tun, wenn wir das auch faltenderweise tun.

Das heisst also: einfachfalten findet wie vorgesehen am 14. August statt, wir tragen Schutzmasken und bringen für die individuelle Pause je unsere Verpflegung selber mit. Anmeldung wie gewohnt bis am Donnerstag, wer auf der Liste der fix Angemeldeten steht meldet sich bei Verhinderung ab.

Ich freue mich sehr, euch alle wieder zu sehen und bin gespannt auf eure Papierentdeckungen der letzten Wochen.

Der ‚Rahmendeckel‘ nach einer Idee von Pasquale d‘Auria hat grossen Anklang gefunden, diese schönen Exemplare mit den wundervollen Inlays hat Martina M. gefaltet:

Übrigens ist ihr vermisstes Buch wieder aufgetaucht!

Auf wiederfalten ganz bald!

Christiane

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Es geht weiter

Liebe Falterinnen,

Das Warten hat ein Ende!

Nach etlichen Überlegungen und einigem Hin und Her zeigt sich nun eine Möglichkeit zum gemeinsamen Weiterfalten.

Wer regelmässig oder auch ab und zu bei Haupt mitfaltet weiss es: Im schönen Kursraum ist es bei einer Gruppengrösse von meistens um die zwanzig Personen nicht möglich, die momentan noch geforderten Abstände einzuhalten. Grosszügigerweise haben wir nun die Gelegenheit, den Raum an zwei Freitagabenden für uns zu reservieren, am 12. und auch am 19. Juni ab 18.30 Uhr.

Für uns heisst das:

– wir falten jeweils in einer kleinen Gruppe, die sich um den grossen Tisch in angemessenem Abstand verteilen kann

– alle (auch die dauerangemeldeten) melden sich mit dem Wunschdatum an

– wir verzichten auf den Austausch von Geschenken

– jede Falterin bringt nur ihr eigenes Häppchen und/oder Getränk mit, so dass wir das Pausengewusel vermeiden können

– wir verzichten auf die Garderobe und hängen unsere Jacken über die eigene Stuhllehne

– alle bringen ihr eigenes Papier mit

– das mit dem (nicht) Händeschütteln und Begrüssungsküssen und dem ‚bei Unwohlsein zu Hause bleiben‘ haben wir unterdessen alle intus

Es wird ungewohnt sein wie so manches im Alltag – aber ich freue mich ganz unglaublich darauf, euch zu sehen!

Auf bald!

Christiane

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Weiterfalten

Liebe Falterinnen

Bald rückt der Mai-Termin näher, wo wir uns wiederum nicht treffen werden zum Falten. Gestern habe ich den zu erwartenden Bescheid erhalten, dass auch der ‚Schachteln und Schalen’ Workshop bei Wyss abgesagt wird, der für den 16. Mai geplant war.

Natürlich reut mich beides, auch die anderen abgesagten Kurstermine, auf die ich mich vorbereitet hatte. Es ist ja nicht so, dass man die Vorbereitungen in einem Ordner ablegen kann und irgendwann später mit diesem unter dem Arm als Kursleiterin vor eine Gruppe stehen.

Ich brauche dann jeweils wieder eine Aufwärmphase, ein mich Hineindenken in das Modell, das ich für den jeweiligen Workshop vorbereitet hatte, ein Ausprobieren, wie ich die kniffligen Stellen verständlich vermitteln kann. Die aktuellen Workshopprogramme sind für mich so überzeugend, dass ich sie gern für später aufbewahre und mir zu gegebener Zeit die Modelle nochmals genau anschauen werde.

Während meinen Vorbereitungen bin ich wiederum auf ein Modell von Pasquale d‘Auria gestossen. Ihm bei seinen Faltereien zuzusehen und seine Erklärungen zu hören – ich spreche und verstehe zwar kaum ein Wort Italienisch – vermittelt mir immer wieder das typische Origamigefühl: die Freude darüber, dass sich da jemand die Zeit nimmt, mir Schritt für Schritt etwas zu erklären und selber soweit zu kommen, dass ich entgegen meiner Vermutungen plötzlich ein Modell verstehen und weiterentwickeln kann.

So ergangen ist es mir bei seiner Fotorahmen-Schachtel, deren Diagramm Pasquale auch auf seiner Internetseite veröffentlicht hat:

origamidauria.it, gleicher Name auf Instagram

Dieser Fotorahmen gefällt mir, weil er aus einem einzigen Blatt ist, weil das Rähmli ums Bild schön schmal ist und weil damit auch eine Technik sichtbar und verständlich wird, die bei verschiedenen Tessellations zur Anwendung kommt.

Was ich bei einer Schachtelfaltung nicht so mag ist, wenn – wie bei Schritt 17 und 25 – am Schluss der Rand einfach so eingestülpt wird. Von aussen sieht das zwar dann fertig aus, von innen löst sich aber doch meistens die eine oder andere Seite.

Das hat mir nun keine Ruhe gelassen und ich habe eine befriedigende Lösung gefunden, wo sich die Lagen auf der Innenseite in der Mitte treffen und sich sogar schön arretieren lassen.

Vorerst dazu nur so viel: man muss mit den Diagonalen beginnen, damit sich am Schluss alle Ecken in der Mitte treffen.

Ich bin gespannt auf eure Varianten – meine ist bestimmt nicht die einzige!

Liebe Grüsse

Christiane Grimm-Angelrath

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Karfreitag 2020

Es wäre keine weltweite Pandemie von Nöten, um den Karfreitag daheim auf der Terrasse zu verbringen. Ostereier färben gehört für mich zwingend dazu, sie dann schön arrangiert zu verteilen bei Nachbarn oder Freundinnen auch.

Wenn ich jetzt in der Sonne sitze, die Farbschachtel und ein paar Blatt Papier dabei, scheint mein Glücksgefühl in Anbetracht der Weltlage irgendwie unangebracht, für mein kleines Leben aber überwältigend real. Ich geniesse die Ruhe, die an einem solch langen, für die meisten freien Wochenende in unserer touristischen Gegend an einem Frühlingssonnentag sonst nicht mehr zu erleben ist. Ich geniesse es, dass auf dem See nur wenige kleine Schiffe fahren, dass die aussichtsreiche Strasse vor allem von Radfahrern bevölkert wird und dass kaum Güterzüge vorbei rattern.

Es braucht keine weltweite Krise, um sich auf sich selbst zu besinnen, zu tun, was gut tut und Freude macht und das Lebenstempo etwas zu drosseln. Wenn sie jetzt da ist, will ich auch die Seiten sehen, die sich positiv auswirken können.

Meinen Karfreitag Nachmittag teile ich mit Euch mit einem Bild:

‚Gallinella‘ von Pasquale d‘Auria

In den letzten Wochen haben sich weltweit unwahrscheinlich viele Kreative ins Zeug gelegt und ihre Aktivitäten geteilt. Pasquale d‘Auria hat auf Instagram fast jeden Tag ein Filmli mit einer Origamianleitug geteilt. Zum Teil hat er auch die Diagramme dazu frei zugänglich gemacht. Das Hühnchen ist ein wandelbares Modell, das auch Platz hat für ein kleines Ei.

Empfehlen würde ich ein Papier, das etwas stabiler ist als das weiche von Freudenberger – vielleicht ein dickeres Packpapier o.ä. Mein Modell verliert beim Öffnen und Schliessen etwas die Form.

Ich wünsche euch konzentrierte Faltstunden, Geduld, Frieden und

Gesegnete Ostern

Christiane Grimm-Angelrath

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Nicht nur Papier

Wer in Bern schon mit uns gefaltet hat, weiss es: Neben dem konzentrierten Falten sind auch unsere lockeren Pausen ein ganz wesentlicher Teil von dem, worauf sich alle freuen. Da hat es Platz für Belangloses, Wichtiges, Persönliches, Trauriges, Lustiges und auch für den Genuss all der feinen Sachen, die mitgebracht werden. Ganz sicher wäre es ein Bild wert – nur habe ich noch nie eins gemacht von den schön und oft origamimässig drapierten Köstlichkeiten.

Was ich aber hier weitergeben darf ist das Rezept von Silvia, das sie uns für den letzten Faltabend gebacken hat:

Ein Origamianliegen habe ich noch: Im letzten Jahr hat Dáša Ševerová ein Buch mit dem Titel ‚Origami Journey‘ veröffentlicht. Es beinhaltet viele hübsche, kleine Modelle mit zum Teil überraschenden Faltsequenzen. Die Anleitungen sind gut verständlich auch dort, wo die Modelle etwas aufwendiger sind.

Am Januartreffen ist ein Exemplar davon liegengeblieben und könnte vielleicht irgendwo zwischen einem Papierstapel den Weg in eine fremde Origamitasche gefunden haben. Falls das Buch irgendwo auftaucht, wäre Martina sehr froh um eine Rückgabe ihres Lieblingsbuches. Gern dürft ihr euch auch bei mir melden, ich würde dann den Kontakt vermitteln.

Das Buch ist knapp A4 gross, hat ein Softcover und sieht so aus:

Aus gegebenem Anlass wird unsere April-Falterei ausfallen. Uns Origamistinnen kommt in dieser Situation zu Gute, dass wir eher Origamipapier als WC-Papier hamstern und somit sicher gerüstet sind für gemütliche Origamistunden im privaten Rahmen. So bin ich gespannt, was in dieser Zeit entsteht, bis wir uns wieder im gewohnten Rahmen treffen können.

Bleibt nach Möglichkeit gesund und fröhlich

Christiane

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